Donnerstag, 11. September 2014

Tag 4 Korongwe


5.00 Uhr: "Good Morning, Good Morning". Freddy's Wake-Up-Call erklang pünktlich und wir waren schnell in unseren Klamotten, schlürften noch einen Early-Morning-Tea und schon ging die Safari mit Sepetie und Freddy los. Zuerst sollten wir Nashörner und später Elefanten vor die Linse bekommen, und die halten sich derzeit auf der anderen Seite des Reservats auf. Es war ein kalter Morgen. Gut, dass wir warm eingepackt waren und uns die Kapuzen über die Ohren ziehen konnten. Freddy hatte sogar Handschuhe an - durchaus eine gute Idee!! Es ist erst Frühjahr hier, und selbst wenn es tagsüber um die 30 Grad hat, die Nächte sind kalt (was den Moskitos nicht gefällt, was wiederum uns gefällt !!!!!!!!).
Nach ca. 45 Minuten haben die beiden Jungs eine Gruppe von 5 Nashörnern entdeckt, die auch zu den Big Five gehören, auf  die jeder Park sehr stolz ist.



Die Elefanten sind hier nicht leicht zu finden, es brauchte lange Zeit, gründliche Auswertung der Spuren, des Elefantendungs auf den Wegen und Absprachen über Funk mit anderen Rangern, aber plötzlich standen wir vor einer ganzen Herde dieser beeindruckenden Tiere und bekamen Zeit, sie ausreichend und aus der Nähe zu bewundern.





Krokodile, Hippos, Zebras und Giaffen waren natürlich auch wieder unterwegs:





Es war ein tolles Erlebnis am frühen Morgen, welches mit einem ausgiebigen Frühstück in der Lodge endete. Der restliche Tag war frei zum Relaxen, im Pool liegen, lesen, Tiere auf der Terrasse beobachten (ein diebischer Affe besuchte uns, wurde aber rechtzeitig vertrieben) - einfach zum Entspannen.

Abends dann warteten Freddy und Sepetie wieder auf uns zur Abendtour. Diesmal sollten wir Wasserbüffel sehen und dafür fuhren wir in ein abgetrenntes Gebiet, wo ein spezielles Projekt mit Wasserbüffeln läuft. Diese Tiere gelten als die gefährlichste Spezies hier, denn sie greifen ohne Vorwarnung an und sie haben teils beeindruckende Ausmaße.





Einen weiteren Leoparden bekamen wir an diesem Abend auch noch zu sehen. Er lag mit vollem Bauch auf einem Ast und wir konnten das schöne Tier ausgiebig bewundern.




Zum Sundowner deckte Freddy dann wieder den Landi-Tisch und wir beobachteten die untergehende Sonne und den augehenden Mond, der heute wunderbar rot war - ein tolles Bild.




Zuhause war der Bungalow wieder vorbereitet und es wartete im Boma (traditioneller Essensplatz am Lagerfeuer) ein wunderbarer Abschluss dieses ereignisreichen Tages auf uns.





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